Patrick Wimmer
VfL Wolfsburg
Zuletzt nur noch Zuschauer: „Viel­leicht fehlt Patrick die Leichtig­keit“

Robin Meise

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Patrick Wimmer hat in der Vorsaison als Neuzugang von Arminia Bielefeld noch überzeugende Werte (vier Tore und acht Vorlagen in 26 Bundesligaspielen) beim VfL Wolfsburg erreicht und eine wichtige Rolle in der Offensive eingenommen. Das Blatt hat sich inzwischen aber zum Negativen gewendet – Wimmer läuft seiner Form hinterher.

Das macht sich auch an seinen Einsatzzeiten bemerkbar, die zusehends abnehmen. Zu Saisonbeginn noch in der Startelf gesetzt, kam er am 5. und 6. Spieltag nur noch als Joker für die letzten Minuten rein, ehe er zuletzt im Duell mit Stuttgart (1:3) gar über die komplette Spieldauer auf der Bank saß. „Vielleicht fehlt Patrick im Moment ein bisschen die Leichtigkeit aus dem ersten Jahr“, so Sportchef Marcel Schäfer laut kicker zu Wimmers Situation.

Ein Punkt ist unter anderem der größere Konkurrenzkampf, dem er beim Klub aus Ostwestfalen nicht ausgesetzt war. „Nun ist er in einer Situation, die er aus den vergangenen Jahren nicht kannte“, erklärte Schäfer, der den österreichischen Nationalspieler keineswegs abschreiben möchte.

„Wir sind überzeugt von Patrick, sind überzeugt, dass er wieder eine wichtige Rolle für uns spielen kann“, stärkt Schäfer Wimmer den Rücken. „Es ist nicht einfach, wenn man draußen ist, sich gedulden muss, aber er muss die Situation annehmen, dann wird sie ihn prägen. Patrick ist ein Kämpfer, diese Erfahrung wird ihn stärker machen.“