Borussia Dortmund | 1. Bundesliga

BVB hält an Dreierkette fest

28.05.2026 - 10:51 Uhr Gemeldet von: Robin Meise | Autor: Robin Meise

Borussia Dortmund plant auch in der kommenden Saison grundsätzlich mit der aktuellen Systemausrichtung weiterzuarbeiten. Im Interview mit BILD machte Sportdirektor Ole Book deutlich, dass die Dreier- beziehungsweise Fünferkette weiterhin die Basis des Dortmunder Spiels bilden soll.

„Wir werden in der nächsten Saison eher im jetzigen System spielen. Das wird die Basis sein“, erklärte Book.

Viererkette derzeit keine echte Option


Hintergrund ist laut dem BVB-Sportdirektor vor allem die aktuelle Kaderstruktur. Ein dauerhafter Wechsel auf Viererkette würde größere personelle Anpassungen erfordern.

„Wir bräuchten einen massiven Einschnitt in der Kaderstruktur und ganz andere Spieler, um dauerhaft in einem anderen System zu spielen“, sagte Book. Es sei ein „Irrglaube“, dass man lediglich zwei neue Flügelspieler verpflichten müsse, um dauerhaft offensiver agieren zu können.

Vielmehr fühle sich die aktuelle Defensivreihe mit der bestehenden Ausrichtung „sehr wohl“, zudem passe das System zu den Stärken der vorhandenen Spieler.

Mehr Flexibilität bleibt das Ziel


Komplett festgelegt will sich Borussia Dortmund dennoch nicht zeigen. Laut Book soll die Mannschaft künftig besser auf verschiedene Spielsituationen reagieren können.

„Ich glaube aber, dass wir durchaus flexibler werden können, um in einzelnen Spielen oder Situationen auch mal umstellen zu können“, erklärte der 40-Jährige. Der Austausch mit Cheftrainer Niko Kovač sei dabei „sehr gut und sehr intensiv“.

BVB will offensiver und kreativer werden


Trotz der grundsätzlichen Systemtreue plant Dortmund intern durchaus Anpassungen für die kommende Saison. Book betonte, dass der BVB vor allem offensiv noch kreativer und durchschlagskräftiger werden wolle.

Gleichzeitig sollen die bisherigen Stärken erhalten bleiben. „Wir haben die wenigsten Gegentore in der vergangenen Saison kassiert. Wir sind physisch sehr stark. Bei Standards sehr stark“, so Book.

Auch Geschäftsführer Lars Ricken formulierte die gewünschte Ausrichtung klar: „Wir wollen für zwei Dinge stehen: Arbeit und Spektakel.“

Bryan hat die verschiedenen Abwehrketten genauer unter die Lupe genommen und erklärt die jeweiligen Vor- und Nachteile der Systeme – hier geht’s zum Video.

Quelle: bild.de

  • KOMMENTARE
  • 28.05.26

    Der Dortmunder Terrorfussball bleibt. Darauf muss sich jeder BVB Fan einstellen.

    Immerhin ist es erfolgreich in der Liga. Mal sehen, ob das noch ne Saison klappt. Nächste Saison haben Leipzig und insbesondere Leverkusen nicht so einen krassen Umbruch vor sich, so dass es Dortmund schwerer haben wird mit dem Fussball 2. zu werden.

  • 28.05.26

    Für eine dreierkette war der Kader letztes Jahr aber auch nicht gemacht. Zumindest zu wenige IVs im kader

  • 28.05.26

    Ehrlicherweise stimmt das natürlich.
    Zum einen gibt der Kader es aktuell nicht her umzustellen. Da müsste ein Umbruch erfolgen.
    Das wäre theoretisch natürlich möglich, aber die Frage ist ja auch, obs notwendig ist.
    Wäre die Saison eine Katastrophe gewesen, dann klar.
    Aber man stellt die beste Verteidigung und spielt (punktetechnisch!!) eine der besten BuLi Saisons.
    Da jetzt groß was zu ändern könnte natürlich auch nach hinten los gehen.
    Kovac könnte nicht so fix im Sattel sitzen und ob Book jetzt im ersten Jahr so große Lust auf Experimente hat, keine Ahnung. Würde schnell auf ihn zurückfallen, wenns dann nicht läuft.

  • 28.05.26

    „Wir wollen für zwei Dinge stehen: Arbeit und Spektakel.“
    Das hat man diese Saison aber nicht wirklich gesehen. Speziell das "Spektakel" blieb aus meiner Sicht aus.
    Dass sie defensiv gut gestanden sind steht für mich außer Frage und spiegelt sich auch bei der Anzahl der Gegentore wider.
    Daher würde ich jetzt an der Defensiven Ausrichtung nichts ändern.
    Sie sollten aber aus meiner Sicht noch einen neuen rechten IV holen der neben Schlotti und Anton spielen kann.

    Viel mehr drückt aus meiner Sicht vorne der Schuh. Sie brauchen zwei spielstarke ZOMs die hinter ihrem ST wirbeln und für Kreativität sorgen.
    Auch sehe ich die AV/Schienenspieler nicht ideal. Speziell die LAV Position. Svensson konnte seine anfängliche Leistung nicht bestätigen.

    Ich sehe spezielle in der Offensive also schon den Bedarf an einem größeren Umbruch.

    • 28.05.26

      Naja, man möchte zukünftig für Arbeit und Spektakel stehen - geht um die perspektivische Ausrichtung und nicht um die letzte Saison

    • 28.05.26

      ja, schon verstanden. allerdings stand die letzte saison bzw. steht der kovac Fussball generell nicht für spekatkel...daher bezweifle ich das noch etwas.

    • 29.05.26

      Verstehe die Dislikes nicht und stimme überwiegend zu.
      - Beier auf links war schon mal offensiver als Svensson.
      - Inacio hat frischen Wind mit Dribblings und Kreativität reingebracht.
      - Brandt war kreativ, aber hat auch das Spiel langsam gemacht. Da bräuchte man einen Ersatz. Vllt auch jemanden, der nach vorne gefährlicher ist. Nmecha hat am Ende auf jeden Fall gefehlt und übernimmt auch Durchschlagskraft.
      - Vorne bin ich hin und hergerissen: Guirrassy als Versicherung und klassischer 9er braucht man eigentlich immer dringend. Aber attraktiver war’s mit Silva oder Adeyemi.
      - mit Ryerson das gleiche Spiel. Man kann auf seine effizienten Flanken und Mentalität auf keinen Fall verzichten und hinten ist er mehr als solide, aber Dribbling ist ja eigentlich gar nicht vorhanden, was als AV eig nicht geht.

  • 28.05.26

    So you have chosen death 😅