Claudio Pizarro | 1. Bundesliga

Pizarro mit Stam­melfpo­ten­zial?

11.09.2015 - 11:50 Uhr Gemeldet von: Kristian Dordevic | Autor: Kristian Dordevic

Der riesige Hype um den in Bremen bestens bekannten Neuzugang Claudio Pizarro, der hunderte Werder-Anhänger zur euphorischen Inempfangnahme ihres Idols an den Bremer Flughafen spülte, ist zumindest in medialer Hinsicht leicht abgeebbt. Resultat des Pizarro-Rummels: Gleich am Tag der Vorstellung wurden mehr Werder-Trikots mit der Rückennummer 14 an den Fan gebracht als von jedem anderen Bremer seit dem 1. Juli. Die Verpflichtung hat sich bereits ausgezahlt, allein schon aus Prestigegründen.


Nun geht es ums Sportliche. Wie ist es um die Fitness des bald 37-Jährigen (* 03.10.1978) bestellt? Oder anders gefragt: Wie viel Stammelf-Potenzial steckt noch in ihm? Sein letztes Pflichtspiel absolvierte der Peruaner am 19. Juni bei der Copa América, zuvor stand er bei den Bayern in der gesamten Spielzeit 2014/15 im Oberhaus lediglich zweimal in der Startelf ("kicker"-Notenschnitt: 4,25).

So kam Anfang der Woche die Ankündigung, der in die Jahre gekommene, verlorene Sohn werde zunächst als Stürmer Nummer 3 in die Saison gehen, auf den ersten Blick wenig überraschend. Gleichwohl geht der "Weser-Kurier" davon aus, dass Pizarro neben dem gesetzten Anthony Ujah wohl die erste Wahl für Trainer Viktor Skripnik sein wird, sobald er hundertprozentige Fitness erreicht hat.

Auch die "BILD"-Zeitung schlägt in diese Kerbe und rechnet damit, dass es für den Dritten im Bunde, US-Stürmer Aron Jóhannsson, eng wird, wenn der peruanische Nationalspieler wieder in Topform ist.

Vorfreude bei Ujah: "Und jetzt lass uns Pizza liefern!"

Bei Sturmspitze Ujah sorgt die Aussicht auf eine baldige Zusammenarbeit mit Pizarro jedenfalls sichtlich für Begeisterung. Vor etwas mehr als drei Jahren, als er noch in Diensten des 1. FSV Mainz 05 stand, suchte der Pizarro-Fan im Anschluss an das Auswärtsspiel in Bremen seinen heutigen Mannschaftskollegen in der Kabine auf, um ein Foto mit ihm zu erhaschen. Und im Anschluss an die vor wenigen Tagen erfolgte Verpflichtung sehnte der Nigerianer auf Twitter in Anlehnung an den einstigen Hanseaten-Traumsturm "Pizza Toni" (Pizarro/Ailton) eine modifizierte Neuauflage des Pizza-Services herbei.

Quelle: weser-kurier.de

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  • KOMMENTARE
  • 11.09.15

    So schaut's aus, cybeast !!

  • 11.09.15

    Viel Text um nix. Pizza ist Nr. 3, fertig.

  • 11.09.15

    Nicht nur du amused.. ich sage der macht max. 10-15 Spiele für Bremen

  • 11.09.15

    Natürlich sind es zusätzliche Spiele, wenn er anstelle einer Länderspielpause zu machen nach Süd-Amerika reist und dort zwei Spiele in einer Woche macht. "Er dürfte körperlich fit sein", mag ja sein, ändert aber nichts daran, dass er demnächst 37 wird. Ist doch OK, wenn ihr ihm das alles noch zutraut. Ich habe da halt meine Bedenken.

  • 11.09.15

    Zusätzliche Spiele? Ich habe so schon meine Zweifel, dass er körperlich 34 (bzw. jetzt noch 31) Bundesligaspiele in dieser Saison durchbringt und dann nicht mal in den Länderspielpausen verschnaufen sondern nach Südamerika im zwei-Monats-Rythmus fliegen und dort zusätzliche Spiele absolvieren? Naja, ich bin da nicht ganz so optimistisch, was ihr Pizza so noch alles körperlich zutraut.

  • 11.09.15

    Ich hoffe Pizarro kann in Bremen noch eine ähnliche Rolle spielen wie Luca Toni derzeit in Italien. Das wär geil.

  • 11.09.15

    Würde ich aus Bremer Sicht perspektivisch nicht ganz verstehen. Gegen einen Stammplatz spricht eigentlich auch, dass er weiterhin Nationalspieler bleiben will. Ich kanns mir nicht ganz vortsellen, fänd es aber schon irgendwie cool. Dann auch noch mit der 14. :-)