Ende Mai hatte der kicker berichtet, dass die TSG Hoffenheim einen Verbleib von Cole Campbell prüft. Daraus wird nun allerdings nichts. Wie das Fachmagazin nun vermeldet, haben sich die Kraichgauer gegen eine feste Verpflichtung des von Borussia Dortmund ausgeliehenen Flügelspielers entschieden.
Demnach wird Hoffenheim die vereinbarte Kaufoption nicht ziehen. Die geforderte Ablösesumme von 7 Millionen Euro plus Boni sei den Verantwortlichen letztlich zu hoch gewesen. Campbell kehrt damit zunächst zum BVB zurück, wo er noch bis 2028 unter Vertrag steht.
Campbell vor nächstem Karriereschritt
Die Leihe nach Hoffenheim stand von Beginn an unter keinem guten Stern. Kurz nach seiner Ankunft im Winter zog sich Campbell im Trainingslager eine Sprunggelenksverletzung zu und fiel mehrere Wochen aus. Nach seiner Rückkehr erschwerte der hohe Konkurrenzdruck weitere Einsatzchancen. Am Ende blieb es für den 20-Jährigen bei lediglich sechs Kurzeinsätzen in der Bundesliga.
Trotz der enttäuschend verlaufenen Monate im Kraichgau scheint Borussia Dortmund weiterhin von den Qualitäten des Offensivspielers überzeugt zu sein. Wie der kicker berichtet, ist eine deutliche Reduzierung der Ablöseforderung derzeit nicht geplant. Stattdessen soll Campbell insbesondere auf dem englischen Markt weiterhin gefragt sein, weshalb aktuell vieles auf einen dauerhaften Transfer im Sommer hindeutet.
Für die TSG bedeutet die Entscheidung zugleich, dass die Suche nach möglichen Verstärkungen für die Offensive weitergeht. Vor allem im Fall eines Abgangs von Bazoumana Touré dürfte auf den Außenbahnen zusätzlicher Handlungsbedarf entstehen.



ich hab sowieso nie verstanden, was das sollte. Brauchten die jemand für die U23, oder wollte der BVB, das er dort Spielpraxis bekommt?
Der Schritt per Leihe in die 2. Bundesliga wäre passend um Spielzeit zu bekommen und seine Fähigkeiten ins Schaufenster stellen zu können. Mit Wolfsburg wäre sogar ein Club dabei, der die derzeit geforderte KO zahlen könnte.
Das kommt völlig überraschend, ich bin geschockt.
Tja, vielleicht lag es doch nicht an Kovac, sondern einfach daran, dass er nicht das Niveau für einen Bundesligisten hat.
Oder kurz nach dem Wechsel schon verletzt war und dann die Konkurrenz zu groß, so wie im Artikel beschrieben.
Vollkommen nachvollziehbar, selbst 2 Mio wären zu viel. Vielleicht sollte er sich, mindestens, ein Regal tiefer verleihen lassen.