Nachdem die deutsche U21 bei der EM in Polen bereits das Finale erreicht hat, zieht nun auch die A-Mannschaft beim Confed Cup nach: Durch einen 4:1-Sieg über die Auswahl Mexikos trifft man im Endspiel damit am kommenden Sonntag wie in der Vorrunde auf Chile.
Gegenüber dem letzten Gruppenspiel gegen Kamerun nahm Trainer Joachim Löw vier Veränderungen an seiner Startelf vor: Jonas Hector, Leon Goretzka und Lars Stindl kehrten zurück, neu im Team befand sich Benjamin Henrichs. Emre Can, Kerem Demirbay, Marvin Plattenhardt und Niklas Süle mussten sich mit der Bank begnügen.
Die deutsche Aufstellung
Das Spiel begann für die deutsche Mannschaft wie gemalt: Bereits in der sechsten Minute trug sich Goretzka zum ersten Mal in die Torschützenliste ein. Henrichs hatte eine präzise Flanke an den Strafraum gezogen, der Schalker gezielt ins linke untere Eck verwandelt.
Und nur Augenblicke später konnte Goretzka erneut über einen Treffer jubeln: Diesmal servierte Timo Werner mustergültig für den von Bayern München umworbenen Knappen, der sich erneut für das linke Eck entschied und auf 2:0 stellte. Der schnellste Doppelpack der Länderspielgeschichte übrigens.
Nach dem frühen Schock kämpfte sich Mexiko jedoch wieder ins Spiel zurück, gefährliche deutsche Angriffe waren Mangelware. Trotz der Dominanz fehlte den Südamerikanern aber ein wenig das Glück im Abschluss.
Halbzeit in Sotschi: #DieMannschaft startet stark und f
Der zweiten Durchgang gestaltete sich wieder ausgeglichener, den finalen Punch setzte erneut Deutschland. Nachdem Werner bereits eine gute Chance ausgelassen hatte, traf der Leipziger in der 59. Spielminute zum entscheidenden 3:0.
Die Mexikaner musste in der Folge dem hohen läuferischen Aufwand aus der ersten Hälfte Tribut zollen, die Mannschaft von Löw schonte bereits ein wenig die Kräfte. Ein wenig Ergebniskorrektur konnte dann noch Marco Fabian von Eintracht Frankfurt betreiben, der in der 89. Minute den Hammer auspackte und ter Stegen keine Chance ließ. Ein Treffer der Marke "Traumtor".
Die Antwort der Deutschen folgte jedoch auf dem Fuße: Im direkten Gegenzug legte der eingewechselte Emre Can für den ebenfalls im zweiten Durchschnitt gekommenen Amin Younes auf, der den alten Abstand wieder herstellte.
Weltmeister Deutschland steht nach dem 4:1 im Finale des Confed Cups in Russland und trifft dort am kommenden Sonntag auf die Chilenen, die im Halbfinale Europameister Portugal ausschalteten.









