Hakan Çalhanoğlu | 1. Bundesliga

Strebt Calhanoglu eine Zivilklage an?

07.02.2017 - 10:43 Uhr Gemeldet von: Schnixx | Autor: Kristian Dordevic

Angesichts der viermonatigen Sperre für Hakan Calhanoglu sind bei Bayer Leverkusen einige Fragen offen, weshalb sich der Klub gestern mit den Spielerberatern zu einem Austausch traf. In einem ersten Sondierungsgespräch habe man "alle offenen Fragen diskutiert, es war ein sehr harmonisches Gespräch", konstatiert Bayer-Geschäftsführer Michael Schade laut dem "Express". "Nun werden sich alle Seiten noch einmal beraten, wir mit unseren Anwälten, der Spieler mit seinen Beratern. Dann wollen wir zeitnah zu Entscheidungen kommen."

Derweil scheint die Spielerseite schon entschlossen, gegen die Entscheidung des Internationalen Sportgerichtshofs CAS, der eine vom Weltverband FIFA verhängte Strafe bestätigte, mit allen juristischen Mitteln vorzugehen. Laut Informationen der Zeitung wird Calhanoglu vor dem Zivilgericht in Lausanne (Schweiz), wo auch der CAS seinen Sitz hat, Klage gegen das Arbeitsverbot einreichen. Der 22-Jährige will versuchen, sich per einstweiliger Verfügung eine zeitnahe Spielgenehmigung zusprechen zu lassen.

Im Laufe des Tages veröffentlichte auch der Werksklub eine weitere Mitteilung zu diesem Fall. Darin hieß es, dass momentan geprüft werde, ob Calhanoglu als Adressat des CAS-Urteils mit Unterstützung von Bayer Rechtsmittel einlegen kann. Der Verein selbst kann nicht dagegen vorgehen, weil er kein Bestandteil des Verfahrens war.

Darüber hinaus erklärte der türkische Nationalspieler, während des Zeitraums der Sperre auf sein Gehalt verzichten zu wollen: "Bayer 04 hat mit den damaligen Vorkommnissen überhaupt nichts zu tun. Der Verein wurde durch die ausgesprochene Strafe aber sportlich und wirtschaftlich hart getroffen. Deshalb ist es für mich selbstverständlich, dass ich den Klub nicht noch weiter schädigen werde und für die Zeit meines Ausschlusses vom Spielbetrieb auf mein Gehalt verzichte", wird Calhanoglu auf der Homepage der Leverkusener zitiert.

Quelle: express.de

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  • Hunter89
    Hunter89
    07.02.17

    Damit wird er eh nicht durchkommen. Trabzonspor hat für seine zukünftigen Dienste bereits gezahlt gehabt. Nach dem Vertragsbruch forderte Trabzonspor dazu auf, die gezahlten 100.000 € zurück zu zahlen. Anschließend hätte man auf eine Klage verzichtet. Auf die Forderung wurde nicht eingegangen und deshalb braucht auch ein Rudi Völler nicht gegen Trabzonspor zu wüten.

    Ist am Ende natürlich blöd gelaufen für Leverkusen allerdings kann ich die Klage von Trabzonspor verstehen.

  • Bund3sjog1
    Bund3sjog1
    07.02.17

    Ich dachte, der Express als Quelle sei verboten :D

  • Laex
    Laex
    08.02.17

    und an alle die hier sagen von wegen leverkusen wurde schon vorher unterrichtet...der CAS hat auf die beschwerde vom bayer 04 vorstand geantwortet, das sie es direkt nach der freigabe am 02.02.2017 bekannt gegeben haben, und sie haben sogar jegliche kommunikation mit leverkusen abgestritten.
    und bei mir ist der 02. nach dem transferschluss..!?
    und an alle die bailey hier mit reinnehmen denen kann ich nur ein müdes lächeln entgegen bringen...
    denn bis bailey die erfahrung und standardgefahr auf den platz bringt wie chala...dauert es wohl noch ein weilchen^^
    bailey wurde nur geholt damit man im sommer nicht die riesige konkurrenz hat...