Wie schon bereits bei der Verpflichtung vermutet, wird Peter Bosz seinen neuen Klub Bayer 04 Leverkusen wohl deutlich offensiver ausrichten. In den Testspielen der Werkself unter dem neuen Coach agierten vorne um Kevin Volland herum Leon Bailey und Karim Bellarabi, für Julian Brandt wurde dafür dann noch ein Platz auf der Acht – neben Kai Havertz auf der zweiten Halbposition – geschaffen.
Diese Rochade auch für den Pflichtspielstart des Niederländers unter dem Bayer-Kreuz eine Option sein. "Julians Stärke liegt in seinem guten Gefühl für Räume, für Kombinationen auch auf engem Raum. Er hat seine Tore oft aus Halbpositionen gemacht. Die zentrale Position liegt ihm auch. Er kann Mitspieler einsetzen. Und aus dieser Position heraus hat er mehr Kombinationsmöglichkeiten", erläutert auch Sportdirektor Simon Rolfes im "kicker".
Test gegen Zwolle: Doppelacht mit Havertz und Brandt
Bleibt nur die Frage der defensiven Absicherung. Dort fordert Rolfes von der gesamten Mannschaft, dass man keine großen Räume anbiete, eben auch von Brandt, der sich dabei noch "mit Sicherheit weiterentwickeln" könne.
Dazu sieht der Funktionär aber auch in dem Positionswechsel des 22-Jährigen die Chance auf eine persönliche Weiterentwicklung des Nationalspielers: "Er kann da auch den nächsten Schritt machen, das traue ich ihm absolut zu", so Rolfes zuversichtlich.









