Noch bei seiner Vorstellung im Sommer machte Mario Gómez klar, dass er den VfL Wolfsburg auch schon kurzfristig wieder in der Champions League sehen wolle. Falls man den europäischen Wettbewerb erneut verpasse, müsse man sich am Ende der Saison zusammensetzen und eine Lösung finden - der deutsche Nationalspieler deutete bereits dort eine Klausel in seinem 2019 datierten Vertrag an.
Nun, da der VfL aber nach gut einem Drittel der Saison deutlich entfernt von den Königsklasse-Rängen mit nur neun Punkten aus elf Spielen in den niederen Regionen der Tabelle liegt, bleibt die Frage, ob wirklich ein schneller Abschied des Stürmers droht.
Manager Klaus Allofs stellt im "Sport1-Doppelpass" klar, dass auch er denkt, dass "ein Mario Gómez in einem Verein, der im Mittelfeld spielt, nicht richtig aufgehoben ist".
Dennoch macht Allofs Hoffnung, dass es auch mit einem Verbleib über den Sommer hinweg klappen könne: "Mario hat sich ziemlich klar geäußert, was seine Vorstellung ist. Aber ich glaube, dass es davon abhängig sein wird, welchen Weg wir einschlagen. Sollte dieser Weg in Richtung internationaler Wettbewerb gehen, dann ist es nicht ausgeschlossen, dass Mario auch ohne eine Qualifikation für Europa bei uns bleibt."


Ich würde in Wolfsburg einfach mal alles auf Null stellen und hungrige, junge Leute systematisch gut zusammenstellen. Leipzig macht es vor. So wie es jetzt ist, geht es nicht vorwärts und einzelne Spieler tun sich einfach schwer. Ähnliches Bild wie beim HSV.
Das liegt doch zum großen Teil an ihm selbst, ob Wolfsburg wieder international spielen kann oder nicht. Er muss nur einige der vielen glasklaren Chancen in Tore "ummünzen" und schon gehts aufwärts mit dem VFL.
Hoffentlich! Er ist einer der Lichtblicke im spiel von vfl. Sehr variabel und sehr sympathisch.