Younes Ebnoutalib musste sich beim 3:1-Erfolg gegen Mainz zunächst mit einem Platz auf der Bank begnügen. Trainer Adi Hütter entschied sich für eine Formation mit nur einer Spitze und setzte auf Jonathan Burkardt, der mit einem Treffer und einer weiteren Torbeteiligung Argumente für sich sammelte.
„Einer musste in den sauren Apfel beißen“, erklärte Hütter mit Blick auf Ebnoutalib, „man könnte sagen: Alles richtig gemacht.“ Gleichzeitig stellte der Coach klar, dass daraus keine dauerhafte Rollenverteilung abzuleiten sei: „Es heißt nicht, dass Younes immer der Spieler sein wird, der in den sauren Apfel beißen muss.“
Für das kommende Spiel gegen Freiburg bleibt die Situation daher offen. Hütter kündigte erneut taktische Flexibilität an und kann sowohl mit einer als auch mit zwei Spitzen agieren. Sollte sich die Eintracht beispielsweise für eine Viererkette und eine entsprechend veränderte Grundordnung entscheiden, würde Ebnoutalib wieder eine klare Option für die Anfangsformation werden. Eine klare Tendenz ließ Hütter jedoch noch nicht erkennen.


