Oscar Højlund soll seinen Weg bei Eintracht Frankfurt noch eine Weile fortsetzen. Sportvorstand Markus Krösche sprach sich gegenüber BILD klar für einen Verbleib des 21-jährigen Mittelfeldspielers aus, der zuletzt zumindest spekulativ als möglicher Abgangskandidat galt.
„Nein, das wird nicht seine letzte Saison bei Eintracht sein“, erklärte Krösche sogar mit Blick auf die Spielzeit 2026/27. Højlund besitzt in Frankfurt noch einen langfristigen Vertrag bis 2029. „Wir sind sehr zufrieden mit seiner Entwicklung. Oscar soll noch ein bisschen bei uns bleiben“, ergänzte der Sportvorstand. Konkrete Wechselgerüchte um den Dänen gibt es bislang ohnehin nicht.
Auch sportlich traut Krösche Højlund den nächsten Schritt zu. In der vergangenen Saison habe der zentrale Mittelfeldspieler trotz schwieriger Umstände überzeugt. „Er hat in jedem Einsatz Energie ins Spiel gebracht – egal, ob er von Anfang an gespielt hat oder eingewechselt wurde.“ Unter dem neuen Cheftrainer Adi Hütter soll Højlund nun weiter Spielminuten sammeln und sich für eine größere Rolle empfehlen.
Højlund legt körperlich deutlich zu
Eine Grundlage dafür hat der Däne in den vergangenen Monaten bereits geschaffen. Højlund arbeitete intensiv an seiner Physis und präsentiert sich inzwischen deutlich kräftiger und robuster. Laut Krösche ist das Ergebnis sowohl auf individuelle Trainingspläne der Eintracht als auch auf die Eigeninitiative des Spielers zurückzuführen. „Jetzt hat er körperlich noch einmal einen großen Schritt gemacht und ist deutlich stabiler geworden.“
Diese Entwicklung sei gerade mit Blick auf die hohen Belastungen wichtig. Højlund habe in der vergangenen Saison teilweise noch Schwierigkeiten mit dem Bundesliga-Rhythmus und den Englischen Wochen gehabt. Durch die körperlichen Fortschritte soll er diese Anforderungen künftig besser bewältigen können, wobei der SGE in der anstehenden Saison keine internationalen Aufgaben bevorstehen.
Mit der Rolle eines Führungsspielers will Krösche den Mittelfeldmann allerdings noch nicht belasten. Zunächst gehe es um regelmäßige Einsatzzeit und weitere Entwicklung. Gelingt ihm das, könnte Højlund laut dem Sportvorstand „ein sehr wichtiger Faktor“ für die Eintracht werden.


