Vor einem Jahr wechselte Sandro Wagner aus Hoffenheim zurück zu seinem Herzensklub Bayern München. Auch, um wieder näher bei seiner Familie zu sein, mit der er in Unterhaching lebt. Nunmehr steht im Raum, dass der 31-Jährige ans andere Ende der Welt wechseln könnte.
Der "Bild" zufolge soll ein Abgang ins Reich der Mitte bevorstehen: Wie das Blatt erfahren hat, plane Tianjin Teda eine Verpflichtung des Stürmers. Der von Uli Stielike trainierte Klub aus dem Nordosten Chinas biete Wagner einen Megavertrag bis Ende 2020 mit einem Gesamtverdienst von rund 15 Millionen Euro netto und habe schon eine Transferanfrage an der Säbener Straße hinterlegt.
Die gebotene Ablöse belaufe sich angeblich jedoch nur auf fünf Millionen Euro. Vor Jahresfrist hatten die Münchner noch 13 Millionen Euro in den Kraichgau überwiesen, um den als Back-up für Robert Lewandowski vorgesehenen Angreifer an Bord zu holen.
Laut Informationen des "kicker" zeigen jedoch auch andere Vereine Interesse an Wagner. In der jüngeren Vergangenheit soll er Anfragen von unter anderem Schalke, Stuttgart, West Ham oder Istanbul (Galatasaray) abgelehnt haben. Die Transferperiode in China geht noch bis zum 28. Februar.
Update: Bayern mit Tianjin Teda einig?
Nach Informationen von "Sky Sport" haben der deutsche Rekordmeister und Tianjin Teda Einigung über einen Transfer von Sandro Wagner erzielt. Demnach soll die Ablösesumme bei rund fünf Millionen Euro liegen.


Erst den Bankposten bei den Bayern angenommen & nun nach China.
Söldnertum hat offenbar einen Namen -> Sandro Wagner.
Eigentlich schade, so seine Karriere weg zu werfen.
Da er sich gerne auf die Bank setzt hat Sandra wahrscheinlich eh schon abgeschlossen, in China könnte er sich die letzten Jahre noch mehr vergolden lassen als eh schon beim FCB.
Sehe ich genauso, oftmals wird auch vergessen, dass nicht alle Fußballer diesen Beruf ausüben aus idealistischen Beweggründen, wie Erfolge zu sammeln usw. Klar ist es schön Titel zu gewinnen, aber letztenendes ist es ein BERUF und mit diesem verdient man seine Brötchen. Und da ist es schon fahrlässig so ein Angebot auszuschlagen! Meine Meinung.
Mit Sicherheit gibt es auch Ausnahmen, die wirklich aus purer Leidenschaft spielen, den glaubt man auch, dass Geld keine Rolle spielt. Aber für viele ist es eben nur ein Beruf.
kann ich mir irgendwie nicht vorstellen ... als er zu Bayern ging hat er doch ganz klar gesagt das er hätte woanders auch spielen können (Hoffenheim ja auch gesetzt gewesen) aber er wollte wegen der Familie nach Hause/München (Umgebung). und er weiß das er nur die Nr. 2 hinter Lewa ist ... aber nach einem Jahr wieder solche Gedanken ... denke ausgesorgt hat er wenn er sein Geld nicht verprasst hat und bei Bayern verdient er sicherlich auch nicht so schlecht. aber wenn jetzt sogar der Kicker schon berichtet dann scheint es ja richtig ernst zu werden. aber ob er da glücklich wird ist dann ne andere Sache ...
Söldnertum, Heuchlerei... Haltet mal den Ball flach, Leute. Der Kerl (ich persönlich mag ihn und auch seine Spielweise nicht, aber das tut hier nichts zur Sache) hat früher schon viele Jahre für die Bayern gespielt, ist dann über ein paar Stationen wieder zu „seinem“ Verein zurück.
Jeder Profifußballer ist eine Art Söldner, nur dass es sich nicht um Soldaten handelt. Ansonsten ist die Definition die Gleiche: ein gegen Bezahlung (Sold) angeworbener, zumeist zeitlich befristet dienender und durch Vertrag Gebundener.
Er ist jetzt über 30 Jahre alt, was in der heutigen Zeit im Profifußball nicht mehr viel Ausschau auf das große Geld verspricht (Ausnahmen wie C. Ronaldo o.ä. ausgenommen). Auch wenn er die Familie als hauptsächlichen Grund für seinen Wechsel nach München angab fände ich einen Wechsel nach China durchaus realistisch. Hier hat er die Möglichkeit durch ein Jahr einen zweistelligen Millionenbetrag (netto!) zu erwirtschaften. Mit dem Geld kann er dann getrost die nächsten Jahre sehr viel Zeit ohne jegliche Einkommenssorgen mit seiner Familie verbringen, wenn er dazu Lust hat.
Oder er macht es wie Witsel, geht für eine kurze Zeit nach China, verdient dort sehr viel Geld und wechselt dann wieder zurück in die Nähe seiner Heimat. Ihm hatte man das erst krumm genommen. Davon hört man heute ja auch nichts mehr.
99% von uns würden an Wagners Stelle nach China wechseln.
Unter Jupp war Sandro nicht ganz so blind und kam regelmäßig zum Einsatz. Warum das unter Kovac anders ist? Fragt den Trainer - und James. Der erleidet das gleiche Schicksal.
Fußballer verdienen einfach viel zu wenig! 15 Mio netto für 1,5 Jahre? Was für eine Frechheit. Ein absolut mickriges Gehalt, was einem Fußballspieler völlig unangemessen ist. Für so etwas wird sich Wagner sicher nicht hergeben.
Von wegen er wird, wie er noch groß vor einigen Wochen angekündigt hat, mit den Bayern Meister! Da hat sich einer aber wirklich in den Dienst der Mannschaft stellen wollen!
ist doch für beide eine win win situation wagner kann nochmals kohle machen der fcb als buckup einen seiner nachwuchsleute heranführen. und wie von vielen vorrednern gesagt fussballer im profibereich sind söldner u.nicht vergessen die berater wollen auch leben