Nur kurze Zeit, nachdem die Geschichte um die gefälschte Identität von Silas Katompa Mvumpa ans Licht gekommen ist, stehen auf sportlicher Ebene die Konsequenzen fest. Der Deutsche Fußball-Bund hat den Profi vom VfB Stuttgart für drei Monate gesperrt sowie mit einer Geldstrafe von 30.000 Euro belegt.
Bis zum (einschließlich) 11. September darf der Kongolese kein Spiel für die Schwaben bestreiten. Das gilt für jeglichen Spielbetrieb. Neben den ersten Bundesligaspieltagen steht Katompa Mvumpa (bisher bekannt als Silas Wamangituka) damit auch nicht für die 1. Hauptrunde im DFB-Pokal zur Verfügung.
Aber: Für den 22-Jährigen dürfte sich damit unterm Strich nichts ändern. Vor rund drei Monaten hat er einen Kreuzbandriss erlitten, sodass es ohnehin noch einige Zeit braucht, bis er ins Geschehen eingreifen kann.
VfB-Sportdirektor Mislintat äußert sich zum Urteil
„Dass Silas vom DFB sanktioniert wird, war ihm und uns klar und muss nach den Statuten auch so sein“, wird VfB-Sportdirektor Sven Mislintat auf der Vereinsseite zitiert. Das Urteil berücksichtige die besonderen Umstände des Falls, der nach den Stuttgarter Schilderungen von einem Abhängigkeitsverhältnis und möglicher Repressalien geprägt war.
Spieler und Klub haben die Entscheidung akzeptiert. Mislintat ist in erster Linie froh, „dass der sportgerichtliche Aspekt auf DFB-Ebene damit für Silas abgeschlossen ist“.
Der Deutsche Fußball-Bund sperrt Silas Katompa Mvumpa wegen unsportlichen Verhaltens für drei Monate - bis einschließlich 11. September 2021 - und belegt den Spieler mit einer Geldstrafe in Höhe von 30.000 Euro. #VfB https://t.co/zqbtZGJLAT
— VfB Stuttgart (@VfB) June 11, 2021


