Thomas Hitzlsperger | 1. Bundesliga

Hitzlsperger löst Manager Reschke ab

12.02.2019 - 13:29 Uhr Gemeldet von: BavariaFantastica | Autor: Kristian Dordevic

Nach dem 1. FC Nürnberg hat mit dem VfB Stuttgart der nächste krisengebeutelte Bundesligist seinen Sportvorstand beurlaubt: Der Aufsichtsrat hat Michael Reschke seines Amtes enthoben – seine Nachfolge tritt mit sofortiger Wirkung Präsidiumsmitglied Thomas Hitzlsperger an, bis dato Direktor des Nachwuchsleistungszentrums.

Ungeachtet der Erfolge, die Reschke als Sportvorstand der Schwaben vorzuweisen hat (Platz 7 nach dem Aufstieg in die 1. Bundesliga), war der Aufsichtsrat des abstiegsbedrohten Klubs "nicht mehr überzeugt davon, dass in der bestehenden Konstellation die notwendigen Kurskorrekturen vorgenommen werden können", so der Vorsitzende Wolfgang Dietrich.

Ex-Profi Hitzlsperger wiederum bedankt sich für das in ihn gesetzte Vertrauen: "Nach der Beendigung meiner aktiven Karriere habe ich in den vergangenen zweieinhalb Jahren beim VfB Stuttgart in sportlicher Verantwortung viele wichtige Erfahrungen gesammelt und wertvolle Kontakte geknüpft und vertieft. In meiner neuen Funktion als Sportvorstand werde ich nun alles daransetzen, beim VfB die Kräfte für den Klassenerhalt zu bündeln und gleichzeitig in einem starken Team die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft zu stellen."

Quelle: vfb.de

  • Kommentare
    9
    Abstimmungen
    Mozart 2.0 Costologie WasserMachtModsGay boehmelicious
    Mozart 2.0, Costologie und 14 weitere diskutieren mit
  • Mitreden
    Melde dich an, um zu kommentieren und bei Umfragen abzustimmen.
  • Bommel
    Bommel
    12.02.19

    Der Thomas ist kompetent, unaufgeregt und loyal. Ich hoffe, er bekommt Zeit und Handlungsfreiheit.
    Ich bin gespannt, wie es weiter geht.

  • straqba
    straqba
    12.02.19

    Ich glaube ja nicht, dass er sich nach so einem Abgang zur Ruhe setzt. Interessant könnte werden, wo er landen wird/will. Bezweifle ja, dass er sich nochmal einen Verein Platz 10 und abwärts antut. Für alles weiter oben, dürften die letzten Transfers keine wirkliche Bewerbung sein. Höchstens bei den Vereinen, wo er bereits gute Arbeit verrichtet hat...Wenn sich da mal nicht Tante Käthe in Sachen Nachfolgeregelung um einen Kandidaten reicher sieht.
    Bei Bayern dürfte „der schlaue Herr Reschke“ kein Thema mehr sein....

  • Baumson
    Baumson
    12.02.19

    Hitzige Debatte hier...

  • Taktikfuchs
    Taktikfuchs
    12.02.19

    Weinzierl hätte man nach der letzten absolut desolaten Leistung gegen D'dorf eigentlich noch auf dem Heimweg feuern müssen. Warum hat man es nicht gemacht? Der neue hätte mit Heimspiel gegen Leipzig eine (Stand jetzt) schier unlösbare Aufgabe vor der Brust, hätte im Falle der (erwartenden) Niederlage gleich sein Feuer wieder verschossen.

  • amused
    amused
    12.02.19

    Guter Mann, wohl aber nicht in der richtigen Position. Seine Transfers waren nicht schlecht, viele hätte man dem VfB nicht unbedingt zugetraut. Für die AK und die frühzeitige Vertragsverlängerung vor der WM 2018 bei Pavard klatschen sie Reschke heute noch auf die Schulter. Gomez, Castro, Didavi... Prinzipiell alles ziemlich gute Transfers für den VfB.

    Zu so einer Position gehört aber wohl mehr dazu als Fußballsachverstand. Hätten die Bayern nicht erst Leverkusens Chefscout verpflichten können, würde ich Reschke gerne wieder in der zweiten Reihe bei Bayern sehen. Ich schätze ihn als einen Topmann ein, nur eben nicht unbedingt als Sportdirektor.

  • quexx
    quexx
    12.02.19

    Hoffentlich nimmt der Reschke nicht die Ausfahrt nach Nürnberg...!