45. | Willi Orban hat sich im Montagsspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern die Ampelkarte abgeholt. Der 23-jährige Verteidiger wird den Leipzigern damit am kommenden Wochenende gegen Arminia Bielefeld nicht zur Verfügung stehen.
45. | Willi Orban hat sich im Montagsspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern die Ampelkarte abgeholt. Der 23-jährige Verteidiger wird den Leipzigern damit am kommenden Wochenende gegen Arminia Bielefeld nicht zur Verfügung stehen.
Fussball war schon immer ne Proletensportart. Wer sich über solche Ausfälle wundert, hat wohl noch nie selbst am Wochenende bei Vereinsturnieren mitgespielt und das Personal (Spieler, Zuschauer, Offizielle) in den unteren Ligen kennengelernt. Die Fans unterscheiden sich davon nur weniger.
Das Fangruppen überdurchschnittlich von alkoholisierten und bildungsfernen Männern dominiert werden, tut sein übriges. Da kann der Bildungsbürger solche Ausfälle verteufeln und beklagen, aber letztlich ist das die Grundlage auf der Fussball fußt und das wird sich so schnell auch nicht ändern. Es sei denn die Verbände beginnen tatsächlich immer mehr das Durchschnittsvolk von den Spielen durch Eintrittspreise auszuschließen oder mit selbstgegründeten Pseudofangruppen, wie der von der Nationalmannschaft, auszuschalten.
Tja, was soll man mit den Leuten machen?
Jeder kann im Stadion pfeifen oder singen. Das ist nichts neues. Und wenn dann 90 Minuten lang gesungen wird "Orban ist ein H****sohn", dann kann man das nicht verhindern. Und dann muss er einfach damit klar kommen, das haben schon viele andere Spieler erlebt. Und wenn die Spieler von Redbull 90 Minuten lang bei Ballbesitz ausgepfiffen werden, dann ist das auch vollkommen okay und gutes Recht der Heimfans. Was darüber hinausgeht ist immer im Einzelfall zu betrachten. Irgendwelche Banner, Doppelhalter oder Transparente mit Beleidigungen wird es auch immer wieder geben und gehören mittlerweile schon dazu. Das sind alles Emotionen.
"Hass" ist etwas, was für mich bspw. gar nicht in diese Sportart gehört. Und zwischen "nicht gemocht" und dem Bespucken von Kindern in der Schule ist bei mir eben der Punkt, an dem gewisse Grenzen überschritten werden. Man soll natürlich immer seinen Unmut äußern, die Sportart lebt von Emotionen, aber irgendwo sind auch gewisse Grenzen.
Naja, damit musste er vorher rechnen. Da wird sich jeder Spieler zukünftig drüber im Klaren sein müssen. Wer nach RB wechselt wird generell nicht gemocht. Und von seinem alten Verein gehasst. Und wenn man dann gegen seine alte Mannschaft spielt, ist das sowieso immer unschön.
Vor allem nach so einer langen Zeit beim FCK.
Aber das lässt er sich ja auch alles vergüten.
"Schön"... Irgendwo ist auch ne Grenze. Kann die ganze Antipathie gegenüber RB und Rangnick ja verstehen. Aber bei Plakaten mit Spielergesichtern in nem Fadenkreuz drauf, hört das "schöne" aber irgendwo auf.
Hat gestern schön sein Fett wegbekommen :)